Spiegel Online – immer schön korrekt bleiben

Hier ist wieder eines von den vielen unsäglichen Beispielen, wie Spiegel Online uns verdummen, desinformieren und uns eine heile Welt vormachen möchte. Wenn man sich einigermaßen informiert fühlen möchte, sollte man Spiegel Online nicht als Hauptnachrichtenquelle benutzen. Liest man sich die Kommentare durch, sieht das mittlerweile die Mehrheit der Kommentatoren so.Ein aktuelle Beispiel ist die Nachricht über einen 16-jährigen Austauschschüler aus Bolivien, der mit einer Schülergruppe zur Jahreswende nach Berlin kam. Der Schüler wurde in der Nacht vom 01.01. auf den 02.01. von einem Autofahrer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Auf Spiegel Online liest man:

„Der 25 bis 30 Jahre alte Autofahrer stieg aus, schlug den 16-Jährigen und stach ihn mit einem Messer nieder. Ein Polizeisprecher sprach von einem „sehr dramatischen Fall“. Nach der Tat flüchtete der Verdächtige mit drei Begleiterinnen in dem Auto.“

Auf BZ-Online (Seite der BZ Berlin, die ich selbst nicht lese) steht hingegen zur gleichen Sache:

„Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 25 bis 35 Jahre alten, auffällig großen (ca. 195 cm), südländischen, nach Zeugenaussagen vermutlich türkischen Mann handeln. Mit dem Tatverdächtigen zusammen befanden sich drei offenbar ebenfalls südländische Frauen im Fahrzeug, die während des Streits auch ausgestiegen waren. Die Frauen waren ca. 25 – 30 Jahre alt, zwei trugen Kopftücher, und eine dritte Frau hatte blonde, lange, lockige Haare. Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige mit seinen drei Begleiterinnen in seinem Auto. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen hellen, viertürigen PKW mit abgerundeter Heckpartie handeln. Auffällig an dem Fahrzeug waren glänzende, neu wirkende Felgen.“

Man muss darüber nicht mehr viele Worte verlieren, jeder kann es selbst lesen. Passend zum Thema eine Betrachtung von Wolfgang Röhl auf der Achse des Guten.

Wenn Sie mal nichts zu tun haben googlen Sie mal Messerstecherei.