„Sozialtourismus“ ist Unwort des Jahres – eine weitere Umerziehungsmaßnahme

In allen Nachrichtensendungen und in den Internet-Medien wurde dieses unselige „Unwort des Jahres“ schon Tage vorher angekündigt und lang und breit spekuliert, welches Wort es denn sein könnte. Man entschied sich schlussendlich, „Sozialtourismus“ zum Unwort des Jahres zu erklären. Eine der vielen Umerziehungsmaßnahmen, die dem Volk das politisch korrekte Denken und Sprechen vorschreiben möchte, schwer zu ertragen. Laut Webseite ist das Ziel Folgendes:

Das Ziel: ein sensiblerer Umgang mit Sprache in der öffentlichen Kommunikation

Die sprachkritische Aktion „Unwort des Jahres“ möchte das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt den Blick auf sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im öffentlichen Sprachgebrauch, um damit zu alltäglicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern.“

Unangemessen und inhuman usw., das entscheidet die „Jury“:

„Die Jury besteht aus vier SprachwissenschaftlerInnen und einem Journalisten, die Sprachkritik auch außerhalb der Universität für relevant halten“

Was genau ist an dem Wort „Sozialtourismus“ unangemessen und inhuman? Ich finde, das Wort beschreibt ziemlich treffend, was da stattfindet. Es ist doch unbestritten, dass Leute nach Deutschland oder anderen EU-Ländern kommen, um Sozialleistungen zu kassieren und nicht arbeiten können (aufgrund von Sprachproblemen z.B.) oder nicht wollen. Diese ständigen Vorschriften, wie wir zu denken haben und was „unangemessen“ ist, gehen den Leuten unheimlich auf die Nerven. Ähnlich wie der Homo-Debatte könnte aber genau das Gegenteil dessen eintreten, was eigentlich gewünscht ist. Immer mehr Leute fragen sich, womit sie da eigentlich ständig indroktriniert werden und beginnen, das Ganze zu hinterfragen. Unter Freiheit, bzw. Meinungsfreiheit verstehe ich jedenfalls ganz etwas Anderes. Dazu noch die Erklärung der „Gesellschaft für deutsche Sprache“, worum es ihnen beim Unwort des Jahres geht:

„Die GfdS hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.“

Auch hübsch, es werden Empfehlungen ausgesprochen und der Mainstream springt gehorsam über das Stöckchen und berichtet tagelang darüber. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschungen, hört sich alles nach bla, bla an und nährt den Verdacht, dass sich hier wieder einige ein warmes gut versorgtes Plätzchen im politisch korrekten Paradies geschaffen haben. Dazu passend die Finanzierung des Vereins:

„Die Arbeit der Gesellschaft für deutsche Sprache wird aus Zuwendungen der öffentlichen Hand (Bundesregierung, BKM und Länderregierungen, KMK) finanziert.“, also von uns allen, ob wir wollen oder nicht.

KMK ist die Kultusministerkonferenz, BKM ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Weiter heisst es:

„Diese Mittel reichen jedoch nicht aus, um alle Aufgaben, die an die Gesellschaft herangetragen werden, zufriedenstellend erfüllen zu können.“

Natürlich, die Mittel reichen nicht aus, um noch mehr nutzlose Geisteswissenschaftler zu versorgen, die ständig danach streben, sich wichtig zu machen, weil sie von normaler Arbeit nicht leben könnten. Deshalb kann man auch spenden und es gibt einen Förderkreis.