Satellitenbilder vom Golf von Mexiko – da bekommt man eine Vorstellung

Die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, verursacht durch eine Explosion (20. April) und den darauf folgenden Untergang (22. April) der Ölbohrinsel „Deepwater Horizon“ bekommt offenbar apokalyptische Ausmaße. Satellitenbilder der NASA zeigen, wie groß die Verschmutzung bereits ist. Wir in Europa bekommen die Auswirkungen höchstens mittelbar mit, hier bekommt man eine Vorstellung der Dimensionen. Das Frustrierende dabei ist, dass hier täglich unfassbare 800.000 Liter Rohöl ins Meer laufen. Wann das gestoppt werden kann, weiß kein Mensch.

Die Fotos sind erschreckend:

Zuerst die brennende Plattform:

Brennende Ölbohrinsel im Golf von Mexico
Mit freundlicher Genehmigung der US Coast Guard
Quelle: www.incidentnews.gov/incident/8220

Hier der Ölteppich, von SkyTruth:

Deepwater Horizon Oil Spill - MODIS/Terra Detail (with interpretation), May 1, 2010
Trotz schwerer Wolken und Dunst kann man das Hauptareal des Ölschlicks gut sehen.
Das Foto wurde am 1. Mai, nachmittags aufgenommen. Der sichtbare Ölschlick bedeckt
eine Fläche von 6700 km² (orange Linien), aber es ist durchaus möglich, dass dünnerer
Schlick und Ölfilm auf einer weit größeren Fläche verteilt sind. Die Austrittstelle ziemlich im
Zentrum ist mit „leaking well“ bezeichnet. „Oilslicks and sheen“ bedeuten Ölschlick und Ölfilm.

Die Ölbohrinsel Deepwater Horizon, als sie noch intakt war
von SkyTruth:
Deepwater Horizon Drill Rig



www.myphotobook.de

Hier noch ein interessanter Link zu einer Grafik, wie es da unten jetzt wohl aussehen mag.