Lindner Spitzenkandidat der FDP bei der Neuwahl in NRW

Das nenne ich mal mutig von dem 33-jährigen Christian Lindner, dem ehemaligen Generalskretär der Bundes-FDP. Es sieht alles nach einer deftigen Niederlage für die FDP in NRW aus und doch geht Lindner in das aussichtslose Gefecht. Obwohl, er hat sich sicher etwas dabei gedacht. Nehmen wir einmal an, er schafft das scheinbar Unmögliche und bringt die FDP über 5%, dann kann er in der FDP alles werden. Verliert er, kann man das schwer ihm anlasten, eher wird dann der Parteivorsitzende Rösler anfangen, zu schwitzen. Und Lindner könnte weiter mit kleinen Brötchen weiter machen. Die FDP hat da gar nicht schlecht die Kuh vom Eis geholt. Der aktuelle Landesvorsitzende Bundes-Gesundheitsminister Daniel Bahr wäre eigentlich der natürliche Spitzenkandidat. Aber der wollte sich offenbar nicht darauf einlassen, nach einer verlorenen Wahl schon jetzt in der Bedeutungslosigkeit zu enden. So macht man elegant Lindner zum Landesvorsitzenden und geht zurück nach Berlin. Und Lindner? Wenn er verlieren sollte, hat er selbst eigentlich nichts verloren. Er kann so wie bisher langsam wieder eine Politik-Karriere aufbauen, wie man hört, hat er dann immer noch die Möglichkeit, erstmal in Köln Bezirkschef der FDP zu werden.