Karikaturist Vilks wird im Hörsaal angegriffen – wieso sind Muslime so humorlos?

Der Karikaturist Lars Vilks wurde während einer Vorlesung in der Universität im schwedischen Uppsala von einem Muslim angegriffen und verletzt. Danach entwickelten sich zumultartige Szenen im Hörsaal. Die eindeutig als Muslime erkennbaren Frauen und Männer schreien herum und greifen Polizisten an, die zum Schutz von Vilks anwesend waren. Der Karikaturist hatte 2007 den Zorn der Muslime mit einer Karikatur Mohammeds als Hund auf sich gezogen. Warum sind diese Leute so unsouverän und humorlos?

Man muss sich das einfach nur vorstellen. Der Mann hat Karikaturen angefertigt in einer ähnlichen Machart wie der Däne Kurt Westergaard mit dem Thema Mohammed. Bei beiden schrie die islamische Welt auf, es gab gar diplomatische Verwicklungen und Westergaard bekam am Neujahrstag 2010 Besuch von einem Somali, der mit einer Axt bewaffnet war. Nur durch die Flucht in den extra gebauten Sicherheitsraum in seinem Haus konnte er sein Leben retten. Beide lassen sich nicht unterkriegen, was ich sehr bewundere. Man muss dabei hinnehmen, dass Karikaturisten wirklich ihr Leben riskieren. Was ist das denn für eine Toleranz? Offenbar haben viele Muslime einfach nicht die Größe und die Souveränität, das mit Humor zu nehmen. Ich finde diese Empfindlichkeit einfach unerträglich, vor allem, wenn man bedenkt, dass in vielen islamischen Ländern Andersgläubige überhaupt nicht toleriert oder nur geduldet werden mit weit weniger Rechten, als jeder, der in Europa lebt.

Hier findet eindeutig eine Kolonialisierung von Europa statt. Was lassen wir uns dank der Gutmenschen von CDU über SPD bis Grüne und Linke bereits jetzt alles gefallen? Warum beklagen sich andere Einwanderergruppen, wie Polen, Russen, Vietnamesen usw. nicht über das intolerante Deutschland, wie es die Muslime tun? Mir geht es nicht darum, dass er seinen Glauben nicht ausüben darf. Aber diese Aggressivität und Respektlosigkeit uns gegenüber seitens der Mehrheit der hier lebenden Muslime ist nicht hinnehmbar.

Der Spruch von Frau Böhmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist schon so oft zitiert worden, ihn zu lesen ist aber immer wieder niederschmetternd, weil er zeigt, wie hier systematisch Realitäten ausgeblendet werden:

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„Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“

Wenn man diesen Spruch mal bei Google eingibt und sich die Ergebnisse anschaut, ist man überrascht, wie viele „Einzelfälle“ es in Verbindung mit Gewalt durch Muslime so gibt. Da läuft gewaltig was schief in unserer Gesellschaft. Die Hoffnungen unserer Politiker auf die Einwanderer als Garanten unseres Wohlstandes (Bundeskanzlerin Merkel: „Wir können auf kein Talent verzichten“) sind doch ein Witz. Allein hier in Berlin habe ich das Gefühl, dass die meisten hier lebenden Türken nicht wirklich gut deutsch sprechen, teilweise auch nicht perfekt türkisch. Es ist hauptsächlich die Intoleranz uns Deutschen gegenüber, oft auch Verachtung, die ein wirklich friedliches Zusammenleben verhindert. Ich kenne einige Türken, Männer wie Frauen, die sind so gut integriert und gebildet, dass ich nicht sofort wusste, dass es überhaupt Nicht-Deutsche sind. Allerdings gibt es davon einfach zu wenige.

Ein deutliches Zeichen für den Zustand unserer Gesellschaft ist doch die Diskussion über die Reaktion auf die Karikaturen Westergaards. Anstatt einfach klipp und klar zu sagen, dass man Morddrohungen, ausgesprochen wegen Karikaturen, aufs Schärfste verurteilt, wird über „Befindlichkeiten der Muslime“ diskutiert. Das geht alles in die falsche Richtung, das ist mein bestimmendes Gefühl bei dem Thema.

Interessant auch die Kommentare unter diesem Video (ich bette das nicht auf meinem Blog ein, weil ich das nicht vertreten kann).

Angriff auf Lars Vilks wurde während einer Vorlesung